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YAT 14 – eine Erfolgsgeschichte!

YAT steht für die Youth Alpen Trophy, die heuer bereits zum 23. Mal ausgetragen wurde und inzwischen  zum beliebtesten Nachwuchsturnier für u17-Teams in ganz Mitteleuropa geworden ist.

24 Teams (16 Mädchen / 8 Burschen) aus 7 (!) Nationen ermittelten in 85 (!) Spielen an drei Tagen die Turniersieger.
Mit dabei u.a. die Schweizer Nationalmannschaft, die Bayern Auswahl mit heuer  erstmals 3 Teams, der Vorjahressieger Mladi Jesenice aus Slowenien und 2 Teams aus den USA.

Was macht den Reiz dieses Turniers denn aus?

Das hohe Niveau, die Unterkunft in den Klassenzimmern und damit tolle Gelegenheiten, Kontakte zu knüpfen und  im eigenen Team aktiv Teambuilding zu betreiben, die bad-taste Party am Abend des zweiten Spieltages, AAA-Verpflegung über die gesamte Turnierdauer hinweg, das Coach-Meeting, bei dem nicht über Volleyball gesprochen werden darf  – und, nicht zuletzt, die mustergültig Veranstaltung selbst, von Tom und seinem Team organisiert.

Unser u17 Mädchen Team hat in diesem starken Teilnehmerfeld  den großartigen 10 Platz erreicht. Den Vogel abgeschossen haben aber unsere u17 Jungs, die knapp am Podestplatz vorbeigeschrammt sind und über den gesamten Turnierverlauf  mit tollen Leistungen aufgezeigt haben! Gratulation dabei dem Neo-Coach Team Marc und Daniel!

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AVL: Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Die TI-Meraner-Volley startet am kommenden Samstag, den 11.1. in der heimischen USI-Halle gegen den UVC Holding Graz in das neue Jahr.

Alle Raketen sind verschossen, der Sekt ist ausgetrunken und die guten Vorsätze sind gefasst. Mit letzteren gehen die Volleyballerinnen der TI-Meraner-Volley auch in das erste Spiel der AVL (Austrian Volley League)  im Jahr 2014. Das Hinspiel im Oktober verlief für das Team um Marco Angelini wenig erfreulich. Wie schon in der vorhergehenden Saison mussten die Mädchen mit einer 0:3 Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Das soll nicht noch einmal passieren. Die Innsbruckerinnen haben diesmal den Vorteil, nicht reisen zu müssen. Es ist die Mannschaft aus der Steiermark, die die Strapazen der langen Autofahrt auf sich nehmen müssen.

20131127_171418_DSC02987 [1280x768]Dennoch sind die heuer sehr starken Grazer nicht zu unterschätzen. In neun Spielen haben sie bereits 24 Punkte erspielt und liegen damit nur einem Punkt hinter dem Tabellenführenden ATSC Sparkasse Wildcats Klagenfurt (25 Punkte in 10 Spielen). Im Vergleich dazu, liegt die TI-Meraner-Volley momentan mit 14 Punkten auf dem fünften Platz, nur knapp hinter der Spielgemeinschaft aus Melk (15) und dem PSV Salzburg (17P).

Mit einem Sieg könnte die Mannschaft also den einen oder anderen Platz gut machen. Das gesamte Team der TI-Meraner-Volley lädt wieder alle Freunde, Fans und Förderer ein, das Spiel gemeinsam zu erleben und die TI-Damen kräftig zu unterstützen, um die ersten drei Punkte im neuen Jahr nach Hause zu holen.
Nach wie vor nicht dabei ist die verletzte Kapitänin Dani Traxler. Sie hofft, nach den ÖMS u21, die vom 7.2. – 9.2. in Innsbruck stattfinden, wieder dabei sein zu können.
Sarah Markt fehlt aufgrund  einer Fortbildungsveranstaltung in St. Christoph für ihre Ausbildung zur Sportprofessorin diesen Samstag ebenfalls.

Dafür neu dabei sind zwei neue Gesichter – wer sie sind und woher sie kommen, darüber wird an dieser Stelle noch nichts verraten….

TI-Meraner-Volley – UVC Holding Graz
Sa., 11.1.14 – 18:00
USI-Halle 40

AVL II: Neues Jahr – neue Chancen

Gestärkt aus der Weihnachtspause zurück, geht es für das Team um Trainer Jonas Personeni nun in eine für alle beteiligten Teams mehr  als überflüssige Zwischenrunde in der 2. Bundesliga West. Mit dem ersten Spiel gegen Inzing am kommenden Samstag startet eine Dreier-Serie, die am 25. Jänner schon wieder zu Ende ist. In dieser, vom ÖVV in einer  Nacht- und Nebelaktion ins  Leben gerufenen Zwischenrunde  wird unter den verbliebenen Teams nur eine Hinrunde gespielt. Für den Frühjahrsdurchgang, der Ende Februar unter Beteiligung der Landesligameister aus den westl. Bundesländern stattfinden wird, bringt das rein gar nichts, es werden keine Punkte mitgenommen. „Man kann das Geld auch gleich beim Fenster  hinaus werfen!  Ein absolut überflüssiger Bewerbsteil, der dem Verein nur Kosten und  für die jungen Spielerinnen unnötigen Mehraufwand ohne Nutzwert verursacht“ grantelt Obmann Much Falkner.

Schuhe mit Ball [800x600]Trainer Jonas wird diese Jännerspiele  für einige Experimente nutzen und auch jenen Spielerinnen, die im Herbstdurchgang nicht so oft zum Einsatz gekommen waren,  zum Einsatz bringen.

Das junge Team hat gegen die Inzingerinnen noch eine Rechnung offen, denn das letzte wichtige Duell im Grunddurchgang konnte trotz einer  2:0 Führung  nicht gewonnen werden – die 2:3 Niederlage kostete schließlich den Aufstieg in die Meister Play off.

Daher ist die Motivation für Samstag besonders groß, drei Punkte nach Hause zu holen. Im Training wird schon fleißig für die kommenden Spiele trainiert und es wird nicht nur an den spielerischen Know-Hows gefeilt, sondern auch viel im athletischen Bereich mit den jungen Mädls trainiert.

Kapitänin Hannah Salzgeber & Co freuen sich auf jede Unterstützung beim Spiel am Samstag, den 11.01.14, Anpfiff ist um 19:00  Uhr im Schulzentrum in Zirl.

Das Beste kommt zum Schluss – das AVL II -Team holt sich die letzten drei Punkte im Jahr 2013

Erholt von den zwei Niederlagen in der vergangenen Woche startete die junge Mannschaft der Ti-Meraner-Volley am Samstag in der Innsbrucker Usi-Halle stark in das Rückspiel gegen  Wels. Das Spiel startete sehr zugunsten unserer Mädels, durch eine präzise Annahme von unserer Libera Laura Aichner und einem nahe zu perfekten Angriff von Diagonalspielerin Johanna Liener konnte der erste Punkt mit einem Sideout ganz klar fixiert werden. Gefolgt von weiteren guten Annahmen, noch besseren Angriffen und stark gestellten Blocks folgte auch rasch eine kleine Führung, welche die Spielerinnen rund um Kapitänin Hannah Salzgeber genau wussten zu halten.

Damit war aber noch nichts entschieden, denn wie im Volleyball nicht ungewöhnlich, schlichen sich am Ende dann doch wieder ein paar Fehler auf Seiten der Ti-Meraner-Volley ein. Dies nützten die Welserinnen zu ihrem Vorteil und glichen zu einem Punktestand von 24:24 aus. Die Mädels konnten sich jedoch wieder sammeln und holten sich nach ein paar Zusatzpunkten die 1:0 Führung mit einem 29:27.

Angriff Vanessa 3 [800x600]Noch motivierter durch den zum Schluss hart erkämpften Gewinn des ersten Satzes begann Trainer Jonas Personeni erneut mit der Starting Six. Die guten Angriffe und tollen Serviceleistungen verhalfen dem jungen Team abermals schnell einen Vorsprung herauszuspielen. Besonders hervor zu heben war an diesem Samstag jedoch die überraschend stabile Arbeit in den hinteren drei Metern des Feldes, denn vor allem Vanessa Plunser konnte ihr Können und ihre Schnelligkeit durch ihre Verteidigung auf der Position sechs unter Beweis stellen.

Auch Isabell Grameiser punktete durch ihre konstanten Angriffe und brachte die Gegnerinnen aus Oberösterreich wiederholt ins schwitzen. Eine super Leistung erbrachten auch unsere beiden Mittelblockerinnen Mena Haid und Alice Schimatzek, die durch raffinierte Schupfer und unzählige Blocks wie Mauern vorne am Netz agierten. Auf der Position der Diagnoalspielerin zeigte Johanna Liener an diesem Nachmittag ebenfall,s was sie von Trainer Jonas gelernt hat. Kaum ein Ball fiel vor ihr auf den Boden und im Zusammenspiel mit Aufspielerin Hannah Salzgeber konnte sie Ball für Ball am gegnerischen Feld zu Boden bringen. Durch ausgezeichnete Leistung aller Spielerinnen konnte somit auch Satz Nummer 2 ohne Beschwerden mit einem 25:18 abgeschlossen werden.

Nach den gewonnen ersten beiden Sätzen war der Start in den dritten Satz weniger erfreulich! Durch Fehlentscheidungen von den normalerweise guten Schiedsrichtern und einer wackligen Annahme konnte die SG Wels Volleys mit einer 5:2 Führung in den Satz starten. Glücklicherweise jedoch fingen sich die Mädels sofort wieder und konnten aus den folgenden langen Ballwechseln erneut Punkte erzielen. Nach diesem kleinen Durchhänger konnte unser Team den letzten Satz aber dennoch solide und verdient für sich entscheiden. Somit ging die Ti-Meraner Volley mit einem 3:0 als Gewinner der letzten Partie im Grunddurchgang hervor.

Auch wenn es unsere Mannschaft aufgrund verschiedener Probleme im Grunddurchgang nicht unter die ersten zwei geschafft hat, konnten die Mädels durch einige sehr gute Spiele (Heimspiel gegen Mils, Auswärtsspiel gegen Dornbirn) unter Beweis stellen, was in ihnen steckt und zu was sie im Stande sind zu leisten. An diesem Samstag merkte man, dass unsere Mädels wieder zu 100% am Spielfeld waren und durch die entsprechende Darbietung gezeigt haben, warum sie hier hin gehören. Jetzt heißt es in der Weihnachtspause an den Mängeln zu trainieren und im neuen Jahr an den letzten Sieg anzuknüpfen und weiterhin so locker aufzuspielen.

TI-Meraner-Volley  – SG Wels Volleys 3:0 (29:27 / 25:18 / 25:20) , 1h 15′
Topscorer TI:
Vanessa Plunser 15, Johanna Liener 13, Manuela Haid 10, Isabel Lisa Grameiser 9, Alice Schimatzek 5, Amina Abl 2, Magdalena Mayr 2, Hannah Salzgeber 1

für den Inhalt vernatwortlich:  Hannah S. & Laura A.

   
   
   
   
   
   
   
   

Erstes Weihnachtsgeschenk selber gemacht

Mit dem schlussendlich klaren 3:0 Sieg gegen den SV Silz 1930 hat sich die junge Damenlandesligatruppe der TI-Meraner-Volley frühzeitig für die Meisterrunde qualifiziert. Drei Runden vor Schluss können die Mädels auch rechnerisch nicht mehr überholt werden, weder von Silz noch von Schwaz, dem zweiten Gegner an diesem Samstag.

Aber der Reihe nach: um 12 Uhr, extra eine Stunde früher, um möglichst dem abendlichen Derby der AVL beizuwohnen, trafen die Teams in der Innsbrucker Leitgebhalle ein. Danke hier nochmals an die gegnerischen Teams für die Vorverlegung. Dank gilt auch dem Hallenwart, der mit seinem Einsatz einen schnellen Aufbau und ein langes und gutes Warm-Up ermöglichte! Das Warm-Up hat dann auch seine Wirkung gezeigt und die TI startete ins Spiel gegen Schwaz, wie das letzte Spiel der zwei Teams endete, nach kaum mehr als 15 Minuten stand es bereits 25:15 für das Heimteam. Im gleichen Schritt ging es in den zweiten Satz und die TI schnell wieder in Führung. Doch plötzlich war die Konzentration weg und die dummen Fehler wurden mehr. Statt vom guten Service zu profitieren und durchzuziehen, wurde der Gegner stetig im Spiel gehalten und aufgebaut. So kam es wie es kommen kann: 23:25, 23:25 für Schwaz. Diese zwei knappen und unnötig verlorenen Sätze waren für das ersatzgeschwächte und zum Teil noch kranke junge Team zu viel. Im vierten Satz trumpfte Schwaz so richtig auf und die TI war zu keiner Sekunde zu einer Reaktion bereit. Ganz schön schmerzhaft das klare 11:25, und das unerwartet klar verlorene Spiel gegen die TU Schwaz.

DLL: Service Nadja

Einfach sollte es an diesem Samstag also nicht werden, das war von Anfang an klar, aber so schlecht verkaufen wollte sich dann doch keine. Besser wurden die Vorzeichen nicht, denn Silz besiegte Schwaz mit 3:2 und war natürlich heiß auf gleich zwei Siege, und bei der TI wurde schon bald im ersten Satz gegen Silz klar, dass Vanessa endgültig ausfallen würde. Zu schwer wiegten die zwei Wochen Antibiotikum noch. Ganz stolz kann das Team auf den nun aufkommenden Teamgeist sein, und ein großes Lob gilt Trixi für ihren Einsatz als Außenangreiferin. Die nominell dritte Aufspielerin sollte an diesem Nachmittag zur Hauptdarstellerin werden. Nicht nur ermöglichte ihr Einsatz auf der ungewohnten Position 4 dem Team überhaupt den 25:12 Satzgewinn im Ersten, sondern sie sicherte dem Team auch den zweiten Satz mit ihrem Service trotz 20:24 Rückstands. Schlussendlich reichte ein 25:20 im dritten Satz für die nötigen drei Punkte und der direkten frühzeitigen Qualifikation für die Meisterrunde.

Trotz Erreichen des Saisonziels gibt es noch keine Ferien für die Mädels von Reto. Am Dienstag wartet das ebenfalls schon für die Meisterrunde qualifizierte Team aus Kematen. In der Hoffnungsrunde des TVV HALI Cup geht es bereits ums Überleben. Unerwartet wohl die Situation, dass zwei Landesligaspitzenteams schon vor Jahresende gegen das frühzeitige Ausscheiden im Cup kämpfen müssen. Wie schon in der ersten Cupbegegnung gegen den SV Igls (2:3) wird die Landesligamannschaft auch diesmal aus Trainingszwecken und zur Kompensation zahlreicher Schul- und Krankheitsbedingter Abwesenheiten durch U19-Spielerinnen der 2. Bundesliga verstärkt.

Zum großen Jahresabschluss mit Glühwein und Cupspiel gegen den VCO Kematen laden wir am Dienstag, 17. Dezember ab 20:15 ins Reithmanngymnasium ein. Allen andern frohe Festtage!

 

EC: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen…

Dienstag, 26.11.13, 4:00 Uhr – 24 Unerschrockene machen sich bei dichtem Schneefall auf den Weg zum Münchner Flughafen, um über Wien zur großen Unbekannten vorzustoßen – MINSK, Hauptstadt von Belarus, wie die Bevölkerung zu sagen pflegt. Denn Weißrussland war einmal…

IMG_1975 [1280x768]Trotz Schneefahrbahn bis München und einem, kurzfristig am USI abgestellten PKW, schaffte es der Expeditionstrupp, rechtzeitig zur Boarding time am Münchner Flughafen einzutreffen.
In Wien angekommen, standen knappe 25 Minuten zur Verfügung, um von Gate x auf der einen Seite des Flughafens Wien-Schwechat zum Gate Y auf der anderen Seite zu gelangen.
Nicht umsonst schimpfen wir uns Sportler – alle an Bord – es konnte losgehen.

Ein Blick aus dem Fenster kurz vor der Landung und erste Theorien wurden aufgestellt, wie Weißrussland zu seinem Namen gekommen war – soweit das Auge auch schweifte – weiße Felder, weiße Wälder, nur manches Mal durch kleine Anwesen unterbrochen, die Verbindungswege verwaist – und vermutlich auch vereist.

Das Gruppenvisum hielt der strengen Kontrolle stand, unser mitgereister Fotograf Martin wusste spätestens jetzt, ob er keines seiner Objektive vergessen hatte – er musste alle seine Schätze vor den strengen Augen des Gesetzes ausbreiten – wie er versicherte, sei das für ihn ein gewohntes Zeremoniell – bei jeder Reise das selbe.

IMG_1982 [1280x768]Im vereinseigenen MAN-Bus von VC Minchancka Minsk ging es auf der großzügig angelegten Autobahn zum Hotel im Zentrum der Stadt – es war bis auf Ausnahme der Schriftzeichen kein Unterschied zu Westeuropäischen Metropolen festzustellen – Stop-and-Go Verkehr zur Mittagszeit – es war 13:25 Uhr Ortszeit, 11:25 MEZ.

Der erste gewonnene Eindruck sollte sich die nächsten Tage noch vertiefen – sämtliche Anlagen sind großzügig angelegt und sehr sauber gehalten, die für den ehemaligen „Osten“ charakteristischen Plattenbauten kaum zu sehen.Nach kurzem Mittagessen (Huhn mit Nudeln) ging es gleich zum ersten Training für das Team, die mitgereiste Fangemeinde ging es ein wenig lockerer an und erkundete zunächst die nähere Umgebung des Hotels Yubileiny, einen Steinwurf weit entfernt von der Wettkampfhalle auf der anderen Straßenseite der 6-spurigen Stadtstraße . Wie gesagt – sehr freizügig – Land ist ja genug vorhanden.

Inzwischen hatte es aufgeklart, doch der auffrischende Wind wandelte die minus 3° C in gefühlte minus 15° C. Die 300 m zur Halle, dem Palace of Sports, werden gerne flotten Schrittes zurückgelegt, um ja rasch wieder in geschützten und wärmenden Hallenwänden zu stehen -kaum Zeit für ein kurzes Erinnerungsfoto…

IMG_1983 [1280x768]Die 1966 fertiggestellte und 3.300 Zuschauer fassende Eishockeyhalle erinnert ein wenig an das Olympiastadion in Innsbruck. Die dunkelblauen Vorhänge vor den seitlichen Wänden und neben der großen Anzeigentafel gegenüber der Haupttribüne verleihen der alten Dame jedoch eine elegante, ansprechende Note. Seit 2010 übersiedelte der russische Eishockeymeister Minsk in die 15.000 Zuschauer fassende neue Minsk-Arena.

Nach kurzer, freundlicher Begrüßung des gastgebenden Teams erfolgen pünktlich um 16:30 Uhr Ortszeit die ersten Gehversuche auf dem bekannten, aber auf den Kühlelementen etwas holprig verlegten Tara-Flex-Belags. Trotzdem sehr angenehm, sich nach 10-stündiger Anreise wieder etwas mehr bewegen zu dürfen!

Um 19:00 war das Abendessen (Huhn mit Reis) angesagt, anschließend wurde eine kurze Vorstellungsrunde mit Teamgeist-Chef Bernd durchgeführt. Interessant zu hören, was die unterschiedlichsten Gegenstände von ihren Trägern zu erzählen wussten.

Morgens um 10:00 Uhr Ortszeit (8:00 MEZ….) war die nächste Trainingseinheit angesagt, der Gegner hatte da schon seine Einheit IMG_1985 [1280x768]abgeschlossen. Der Grund für diese Zeitplanung: das Herrenteam von Minsk war ebenfalls im CEV Challenge Cup vertreten und Minsk hatte verständlicherweise eine Doppelveranstaltung organisiert.

Der Fanclub machte sich auf, unter fachkundiger Beratung Minsk kennen zu lernen

Mittagessen: Huhn mit Kartoffelpüree….

Die vergessene Dress einer aufgeregten Spielerin und anschließend die vergessene Videocamera führten zu einer Begegnung der besonderen Art mit der Verkehrspolizei – mit scharfen, unverständlichen aber sehr unmissverständlichen Worten und Gesten wurde man auf halber Strecke der 6-spurigen Stadtstraße wieder zum Ausgangspunkt zurückbeordert – wo es doch auf die andere Seite gleich weit gewesen wäre …

Eindrucksvoll die Kulisse am Abend! 1.500 Zuschauer hatten sich eingefunden, die von mind. 50 schwer bewaffneten Sicherheitskräften beaufsichtigt wurden. Sollten wir so gefährlich sein oder waren es die 10 Mädels, die die langen Auszeiten sehr kurz erscheinen ließen?

20131127_182043_DSC04068 [1280x768]Satz 1 ging erwartungsgemäß an die Profis aus Belarus, die im Schnitt € 2.000 monatlich verdienen – bei einem vergleichsweisen Salär für einen Arzt von € 1.000,– pro /Monat wohl ein erstrebenswertes Ziel für eine junge Belarusin, Volleyballerin zu werden!

Im 2. Satz staunten die zahlreichen Zuschauer dann allerdings nicht schlecht, als das Schüler- und Studententeam von Trainer Angelini den Profis lange Zeit Paroli auf Augenhöhe boten! Und wäre da nicht das SR-Team gewesen, das in diesem Satz 4 glatte Fehlentscheidungen zugunsten der Weißrussinnen fällte – ein Mal vier Berührungen, ein Mal Netz und zwei Mal out – es hätte mit Sicherheit zum erhofften Satzgewinn gereicht.

Satz drei war wieder eine eindeutigere Angelegenheit für Minsk – obwohl auch da wieder das Minsker Ziel, unter 15 Gegenpunkten zu bleiben, klar verfehlt worden war. Deshalb gab es für die Minsker Spielerinnen am Folgetag auch nicht den zugesicherten freien Trainingstag – dies wäre dann der Fall gewesen, wenn der EC-Gegner aus Tirol in jedem der drei Sätze mit maximal 15 Punkten aus der Halle getragen worden wäre. Tut uns leid, liebe Minskerinnen…

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Eine große Überraschung nach dem Spiel setzte es für die Jüngste in unserem Team, Eva Meindl. Sie wurde vom Gegner zur besten Spielerin des Abends in unseren Reihen bestimmt und erhielt dafür ein kleines Erinnerungsgeschenk. Eine große Auszeichnung für unsere erst 16-Jährige Eva!

Zum Abendessen davor gab es zur Feier des Tages einmal etwas Neues – Huhn mit Kartoffeln….

IMG_2034 [1280x768]-2IMG_2038 [1280x768]Der Fanclub hatte die fußläufige Gegend um den Palace of Sports wirklich gut ausgekundschaftet, denn nach dem Besuch des Herrenspiels fand man sich zunächst in der vermeintlich im Keller eingerichteten Bar wieder – die Toilette allerdings war für den Ansturm nicht ausgelegt, deshalb nahm man doch in der im Erdgeschoß angesiedelten Bar Platz …. 

„Humor ist, wenn man über sich selbst lachen kann“ und der Abend war gerettet.

Wie man es in den Wald ruft, kommt es auch zurück – VC Minsk bemühte sich redlich, die ihm in Innsbruck zuteil gewordene Betreuung zurück zu geben. Die Stadtrundfahrt mit dem vereinseigenen Bus und den fachkundigen Erläuterungen der charmanten Ludmilla brachten uns die Geschichte Minsk noch einmal näher.

Gestärkt mit Rind und Reis zum Mittagessen war am Nachmittag Shopping angesagt – die Kontrolle am Flughafen wurde trotzdem gemeistert…

Das Abendprogramm mit Bowling fiel leider ins Wasser, aber die Mädels fanden unter fachkundiger Aufsicht ein Notprogramm in der naheliegenden Bar. Die in die Jahre gekommene Generation unterhielt sich blendend mit dem auf Besuch gekommenen Minsker Trainer Branislav Moro.

IMG_2058 [1280x768]IMG_2046 [1280x768] IMG_2048 [1280x768] IMG_2047 [1280x768] IMG_2064 [1280x768]Nach einem Kurzresümee von Trainer Marco Angelini hieß es Abschied nehmen. Vorbei an zahlreichen modernen Sportstädten – Sportstadt Innsbruck ! – – ging es wieder zurück zum Flughafen.

Etliche Leibesvisitationen und die mehrmals geprüfte Objektivtasche Martins später stand auch das Flughafentaxi in München pünktlich bereit zur Heimfahrt.

In der einfallenden Dunkelheit war auf der 4-spurigen Ringautobahn um München kein gravierender Unterschied zwischen München, der Hauptstadt Bayerns und Minsk, der Hauptstadt Belarus zu erkennen – 8 spuriger Kolonnenverkehr, Stoßstange an Stoßstange, vorbei an tollen Sportstätten (Allianz Arena…)

Nachdem alle gut nach Hause gekommen waren und auch die Enkelkinder zugewartet hatten, bis die zukünftigen Großeltern zurückgekommen sind, können wir alle auf erlebnisreiche Tage zurückblicken und haben etwas zu erzählen. Und nun hoffen wir, dass es dem Team gelingen möge, auch für die kommende Saison einen EC-Startplatz zu ergattern.

Das war der EC 2013/14!

Reiseleiter Much

Kein seliger Start in den Advent

Den Sieg in der USI-Halle am 1. Adventsonntag muss die TI-Meraner-Volley an die Spielgemeinschaft SVS Sokol mit 3:1 abgeben.

20131120_212615_DSC09853 [1280x768]Während  die Heimmannschaft wieder einmal schlecht aus den Startlöchern kam, startete  SG SVS Sokol fulminant in den ersten Satz und  war das tonangebende Team. Beim ersten technischen Timeout (TT) steht es bereits 8:2 für die Gäste aus Schwechat. Kurz darauf sorgte Sokol-Trainer Siller Jiri für einen Aufreger – nach einem Punktverlust seiner Mannschaft, schleuderte er seine Mappe auf den Boden und kassierte für das undisziplinierte Verhalten prompt die gelbe Karte. Seine Spielerinnen lassen sich davon jedoch nicht beirren und holen Punkt um Punkt. Die TI-Damen können zwar den Rückstand verkleinern, liegen aber auch beim zweiten TT (13:16) zurück. Die Ti-Mädels können das Ruder in diesem Satz nicht mehr herum reißen, da hilft auch Marco Angelinis Timeout nicht mehr. Der Satz geht mit 25:18 an die Spielgemeinschaft aus Schwechat.

Das schien aber die TI-lerinnen  weiter nicht zu beirren. Sie gehen zu Beginn des zweiten Satzes in Führung. Die Sokol-Damen kämpfen zurück und gleichen zum 7:7 aus. Durch einen eindrucksvollen Angriff von Eva Meindl liegt das Team von Marco Angelini beim ersten TT vorne und bleibt es bis zum zweiten TT auch (16:10). Mit einer tollen Serviceleistung von Christina Plattner können die TI-lerinnen neun Punkte hintereinander holen und bauen ihren Vorsprung auf 20:11 aus. Obwohl die Volleyballerinnen aus Schwechat gut dagegen halten, gewinnt die TI-Meraner-Volley diesen Satz mit 25:19.

20131127_171136_DSC02932 [1280x768]Der dritte Satz gleicht einem Punktekrimi. Die beiden Mannschaften liegen fast immer gleich auf. 8:7 für Sokol steht es beim ersten TT. Beim zweiten TT im dritten Satz zeigt die Anzeigetafel schon 16:12 für das heimische Team. Die Schwechaterinnen geben sich jedoch weiterhin nicht geschlagen und es gelingt ihnen, sich wieder an die TI-lerinnen heran zu spielen. Marco Angelinis Worte während seines Timeouts tragen vorerst leider keine Früchte. Sokol gelingen 5 Punkte in Serie und übernimmt mit 17:16 wieder die Führung.  Postwendend gehen aber die Angelini-Schützlinge wieder in Führung, verlieren dann jedoch wieder Punkte, gleichen aber auch wieder aus. Der Endstand lautet schließlich 28:26 – allerdings für die Gegner aus Wien.

So leicht will sich die TI-Meraner-Volley aber nicht geschlagen geben. Am Anfang des 4. Durchgangs sieht es so aus, dass sie  den 5. Satz unbedingt erzwingen und zumindest 2 Punkte für die Tabelle retten wollten. Das Team holt sich gleich die ersten 4 Punkte. 8:2 steht es beim 1. TT. Sokol hält wieder dagegen, doch die TI-lerinnen können ihren Vorsprung halten. Es steht bereits 21:16 und 23:20, der  5. Satz schien bereits gesichert. Doch die Niederösterreicherinnen nehmen hohes Risiko beim Service, das sich bezahlt machen sollte – ein Service nach dem anderen landete punktgenau auf der Linie. Damit überholt Sokol die Innsbruckerinnen kurz vor der Ziellinie des 4. Durchgangs und holt sich mit 25:23  den 4. Satz und damit 3 Punkte für die Tabelle der AVL.

20131120_211848_DSC09756 [1280x768]TI-Obmann Michael Falkner zitiert die Leistung seines Teams frei nach Otto Walkes – Blinkerkontrolle: „Geht – geht nicht – geht – geht nicht…“ und kommentiert das Spiel weiter „Wir haben den Gegnern ein großes Adventsgeschenk gemacht! In den Sätzen drei und vier beim zweiten Technischen Timeout jeweils mit 4 Punkten in Führung zu liegen, dann aber den Satz noch aus der Hand zu geben, das darf ganz einfach nicht passieren. Einige Spielerinnen wirkten am heutigen Abend  teilnahms- und interesselos. Die Reisestrapazen des Europa Cup´s lasse ich hier aber nicht gelten. Das Team ist die letzte Woche zwar selten zum trainieren gekommen und es mag auch sein, dass eine gewisse Müdigkeit verspürt wird, trotzdem muss jede Einzelne in der Lage sein, sich für das Spiel so zu motivieren, 100 % der Leistung abrufen zu können – sonst ist man falsch am Platz! Selbstverständlich schmerzt der Ausfall von Dani Traxler empfindlich – hier macht aber Moni C.  auf der für sie ungewohnten Mittelblockposition einen ausgezeichneten Job.  Insgesamt darf und kann man sich aber so wie heute nicht präsentieren. Diese Tage sind der Nikolaus, aber auch der Krampuss unterwegs – es würde mich nicht überraschen, wenn Letzterer tonangebend ist und so mancher Spielerin die Rute ins Fenster stellt. Im Spiel am kommenden Samstag gegen den Tabellendritten Salzburg, der in dieser Runde ebenfalls eine herbe 0:3 Niederlage einzustecken hatte, erwarte ich mir eine souveräne, geschlossene Mannschaftsleistung und einen 3:0 Sieg, mit dem wir an Salzburg vorbeiziehen können. Der 4. platzierte Melk hat mit den Roadrunners ebenfalls einen unangenehmen Gegner, noch dazu auswärts. Möglicherweise lassen sie dabei den einen oder anderen Punkt liegen und schon starten wir vom dritten Tabellenplatz aus in die Rückrunde. Bei einer Niederlage könnten wir uns aber auch plötzlich auf Platz 8 wieder finden. Die Luft ist nach wie vor dünn, mit Ausnahme von Graz und Klagenfurt, die sich nun schon etwas absetzen konnten, liegen alle Teams ganz eng beieinander. Es wird noch einen heißen Kampf um den 6. Platz geben, der die Teilnahme an der Meister Play Off bedeutet. Kein Team möchte gern in die Relegationsphase.“

Dieses bereits angesprochene Heimspiel am kommenden Samstag gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg beginnt, wie  gewohnt, um 18:00 Uhr  in der USI-Halle 40.

Endstand: TI-Meraner-Volley  –  SG SVS Sokol 1:3 (18:25/ 25:19/ 26:28/ 23:25) 1h 53′
Topscorerinnen: Eva Meindl (14), Monika Chrtianska (13), Maria Szivos (12);

Tabelle:

1. Graz                     8 7 1  21
2. Klagenfurt         8 7 1 21
3. Salzburg             8 5 3 15
4. Melk                    8 4 4  12
5. TI-Meraner V. 8 4 4 12
6. Eisenerz             8 3 5 12
7. Hartberg            8 4 4   9
8. SVS Sokol           8 2 6  9
9. VCT                       8 3 5  7
10. Roadrunners  8 1 7  3

 

 

Zurück in der AVL

Eben noch in Minsk, steht die TI-Meraner-Volley am 1. Adventsonntag bereits wieder in der heimischen Halle und spielt gegen die SG SVS Sokol um die nächsten Punkte in der Austrian Volley League.

20131120_210713_DSC09566 [1280x768]Eine Verschnaufpause ist den TI-Damen nicht wirklich gestattet. Nach dem zwar sieglosen aber dennoch erfahrungsreichen Ausflug in den Europa Cup, geht der Grunddurchgang in der österreichischen Bundesliga in die nächste Runde. TI-Obmann Michael Falkner ist für die kommenden Spiele zuversichtlich: „Die Mädchen haben gegen Minsk auf hohem Niveau gespielt und eine ausgezeichnete Leistung erbracht. Mit einem Sieg haben wir gar nicht wirklich gerechnet aber sie haben gezeigt, dass mit internationalen Mannschaften auf Augenhöhe spielen können. Ich hoffe, dass wir den Schwung aus dem Europa Cup mit nach Hause nehmen können. Schon am Sonntag haben wir die Gelegenheit unser Können unter Beweis zu stellen und wieder siegreich zu sein.“

20131120_211956_DSC09774 [1280x768]Letzte Saison waren die TI-lerinnen gegen die Spielgemeinschaft aus Schwechat  mit drei Siegen immer erfolgreich und wenn es nach dem Team um Marco Angelini geht, soll es auch so bleiben.
Mit 6 Punkten befindet sich der SVS Sokol momentan auf Rang 8, die TI-Damen liegen mit doppelt so vielen Punkten vorerst auf dem 5. Platz in der Tabelle.

Die TI-Meraner-Volley hofft auf einen erfolgreichen 1. Adventsonntag und freut sich auf viele Freunde und Fans, die den Weg in die USI-Halle 40 finden.

TI-Meraner-Volley – SG SVS Sokol
So., 1.12.13 – 14:30 Uhr
USI-Halle 40

U15/1 im Oberen Play Off!

Am letzten Spieltag des Grunddurchgangs der Gruppe A am 23.11.2013 in Volders traf das Team der TI auf den VCT und Gastgeber Volders.
Dabei gab es einen Sieg und eine Niederlage

Team - MoniIm ersten Spiel trafen wir auf den VC-Tirol1. Schon beim Einspielen war uns klar, dass das nicht leicht werden würde. Wir schenkten einander aber nichts und beide Teams waren bereit, alles zu geben, dieses Spiel zu gewinnen. Am Anfang schien es recht ausgeglichen, doch dann gelang es dem VC-Tirol einen großen Vorsprung auszubauen. Am Ende des ersten Satzes gelang es uns noch ein paar Punkte aufzuholen, doch mit gut geschupften Bällen gelang es dem VCT doch den ersten Satz zu gewinnen. Im nächsten Satz bemühten wir uns wieder sehr stark. Doch der VC-Tirol gewann auch diesen Satz und somit das Spiel mit 2:0.

Enttäuscht waren wir alle, doch es blieb und nicht so viel Zeit, lange darüber nachzudenken, da das Spiel gegen den VC-Volders kurz darauf begann. Den ersten Satz gewannen wir mit 25:14. Und den zweiten Satz gewannen wir auch und zwar mit dem Ergebnis von 25:21. Wir haben im zweiten Satz vielleicht nicht so gespielt, wie wir hätten spielen können, aber zum Sieg hat es gereicht und für das Obere Play-Off auch.

Das bedeutet für uns, vollen Einsatz zeigen und im Oberen Play-Off voll durchzustarten.

Auf geht’s Mädels.

 Von Nora Janka

 

EC-Heimspiel geht an die Gäste aus Minsk

Die TI-Meraner-Volley verliert das Hinspiel im Europa Cup gegen Minchanka Minsk, trotz einer tollen spielerischen Leistung, mit 3:0.

20131120_210446_DSC09523 [1280x768]Die TI-Meraner-Volley startet sensationell gut in den ersten Satz und geht gleich zu Beginn durch eine schöne Serviceleistung von Christina Plattner und tolles Zusammenspiel 5:0 in Führung. Beim ersten Timeout steht es 8:5 für die TI-Damen!

Doch die hochgewachsenen Volleyballerinnen aus Weißrussland lassen sich das nicht so einfach auf sich sitzen und tasten sich langsam an die Gastgeberinnen heran. Nach dem 11:11 kommt es dann zum Führungswechsel. Minchanka Minsk baut den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim zweiten technischen Timeout liegen sie bereits 16:11 vorne. Durch das druckvolle Spiel wurden die TI-lerinnen zu Eigenfehler gezwungen. Trainer Marco nimmt sich beim Stand von 15:22 sein zweites Timeout und plötzlich scheint bei den Mädchen der Knopf wieder aufzugehen. Wie schon im Spiel gegen Klagenfurt am vergangenen Wochenende bietet Eva Meindl eine sensationelle Serviceleistung und die TI-ler nähern sich immer mehr den Gegnern an. Am Ende sollte es dann knapp doch nicht reichen und sie verlieren den Satz mit 23:25.

Der zweite Satz verläuft aus Sicht der TI-Damen weniger gut. Die Mannschaft aus Minsk baut imensen Druck auf, dem die Heimmannschaft 20131120_211135_DSC09629 [1280x768]nicht gewachsen ist. Somit geht dieser Satz mit 10:25 deutlich an die Gäste.

Im 3. Satz gelingt der Mannschaft um Marco Angelini der Start ins Spiel wieder besser. Christina Plattner beginnt wieder mit dem Service und die Mannschaft geht 4:0 in Führung und liegt auch beim ersten technischen Timeout 8:6 vorne. Doch schon wenig später kommt es erneut zu einem Führungswechsel. Immer wieder kann sich die TI-Meraner-Volley an das Team aus Weißrussland heran tasten, doch reicht es nie ganz. Am Ende verlieren sie den Satz mit 19:25 und das Spiel mit 0:3.

TI-Obmann Michael Falkner ist dennoch zufrieden: „Die Mädchen haben eine sensationelle Leistung gebracht. Der erste Satz war das beste Volleyball, das unser Team in der heurigen Saison bisher gezeigt hat! Und das, obwohl unser Team auf  ihre  Mittelblockerin Dani Traxler verzichten musste! Monika Chrtisanska, die statt ihr auf  dieser Position  zum Einsatz gekommen ist, hat sie würdig verteten! Mit dieser Leistung ist mir  für die kommenden AVL – Spiele und das Rückspiel in einer Woche nicht bange – vielleicht gelingt uns ja dort ein Satzgewinn“.

20131120_211522_DSC09679 [1280x768]Knappe 300 Zuschauer wohnten dem Spiel in der USI-Halle bei, sensationelle 200 Zuschauer erlebten das Spiel via Live-Übertragung im Internet, das von Beach-Europameisterin   Sara Montagnolli und Michael Lamprecht kommentiert worden war.   Zahlreiche Gäste aus Weißrussland  nützten dieses Service und konnten via Internet live  beim Spiel ihres Teams  dabei sein.

TI-Meraner-Volley  –  Minchanka Minsk 0:3 (23:25 / 10:25 / 19:25) 1h 13′
278 Zuschauer