Aus der Traum – bei ÖMS nur Zuschauer. u19 Team schaffte den Turnaround nicht

Das u19 Team der TI-apogrossergott-Volley hatte sich für den Finaltag der u19 Meisterschaft viel vorgenommen – nach dem vermurksten Meisterschaftsauftakt im November glänzte das Team in der 2. Runde im Dezember. Und daran wollte das Team anknüpfen. Doch an diesem Sonntag wollte es nicht sein.

Nach der klaren 0:3 Auftaktniederlage gegen den bereits feststehenden Meister SG Mils/Inzing musste die Entscheidung im letzten Spiel gegen den VC Tirol fallen. Um Platz 2 zu erreichen, war ein 3-Punkte Sieg erforderlich. Der letztlich dann nicht gelingen sollte.

Nach den ersten beiden Sätzen lag man im Plan – 25:15 / 25:18 die Satzergebnisse. Der VCT hatte kein parates Mittel gegen die wuchtigen Angriffe von Sophia und Martyna zur Hand.

Doch plötzlich konnte nicht mehr so viel Druck mit dem Service aufgebaut werden, wie in den ersten beiden Sätzen, machte sich Unsicherheit in den Reihen der Ti-Mädels breit. In Folge schlichen sich auch vermeidbare Fehler ein. In gleichem Maße steigerten sich auf der anderen Seite des Netzes die VCT-Mädels.

Ein Krimi folgte im 4. Satz. Bereits 11:20 fast aussichtslos im Rückstand, verletzte sich Mittelblockerin Lisa Zöschg am Sprunggelenk. Der Schock war den Mädels in die Gesichter geschrieben, doch dank einer tollen Serviceserie von Martyna gelang es, den Abstand bis zum Anschlusspunkt zum 19:20 zu verkleinern. Das Service zum möglichen Ausgleich segelte jedoch knapp ins Out. Der VCT nützte die Gelegenheit, servierte ebenfalls ein Service-As, gewann letztlich den 4. Satz mit 25:20 und holte sich damit den wichtigen Punkt für die Silbermedaille.

Resümee von Libera Lisa Purtscheller: „Mädels, die Meisterschaft haben wir nicht heute verloren, das war vielmehr am ersten Spieltag. Soll uns eine Lehre sein.“ Auf den Punkt getroffen!

Ein letztes >TI-Go< des gesamten Teams und ab ging´s in die Dusche.

 

       

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